05 | 04 | 2020

„Einen neuen Weg gehen“ – Die Erstsemestereinführungstage in Altenberg

Am 02. März 2020 war es wieder soweit: Die Erstsemestereinführungstage standen vor der Tür.

Am 02. März 2020 war es wieder soweit: Die Erstsemestereinführungstage standen vor der Tür. Diesmal ging es montags, mit etwas Verspätung, Richtung Altenberg los. Begleitet wurden die Quereinsteiger der Q-Phase und die 34 Studierenden der E1a von ihren Klassenlehrern Herrn Möller und Frau Parpart. Gegen 10.00 Uhr trafen die einzelnen Fahrgemeinschaften dann im Haus Altenberg, der Jugendausbildungsstätte des Erzbistums Köln, ein, wo sie von Kollegleiter Norbert Keßler im Goldenen Saal begrüßt wurden, der in diesem Rahmen auch das recht straffe Programm vorstellte.

Um 11.00 Uhr ging es dann auch direkte los: Unsere beiden Beratungslehrerinnen, Martina Ansorge und Claudia Linden, stellten ihr Beratungskonzept vor, erläuterten, inwiefern sie unseren Studierenden mit Rat und Tat zur Seite stehen und beantworteten geduldig sämtliche Fragen.

Beim anschließenden Mittagessen stärkten sich Studierende wie Begleiter mit einem vegetarischen Kichererbsencurry und süßem Vanillepudding.

Am Nachmittag leitete Herr Segin einen Gesprächskreis zum Thema „Soziale Medien“, indem über aktuelle Themen, wie Datenschutz und Cybermobbing diskutiert wurde. Kollegleiter Norbert Keßler stellte im Anschluss daran  das Institutionelle Schutzkonzept des Erzbistums Köln vor, in welchem wichtige Regeln zur Prävention von sexuellem Missbrauch verankert sind.

Nach so viel Input war der Hunger trotz des köstlichen Mittagessens wieder groß und so stürzten sich zur Kaffeezeit alle ausgelassen auf das üppige Kuchenbüffet und ließen es sich schmecken.

Danach wurde dann der ruhigere Teil des Tages eingeläutet: Schulseelsorger, Pfarrer Guido Dalhaus, stellte sich und seine Arbeit vor und beendete den offiziellen Teil des Tages mit einem Gebet und einer Meditation in der Kapelle des Haus.

Im Abendprogramm wurde dann ein Film über den Namenspatron unserer Schule, Friedrich Spee von Langenfeld (1591 – 1635), gezeigt. Der Film aus dem Jahre 1985 wirkt zugegebenermaßen heutzutage etwas antiquiert, informiert aber nichtsdestotrotz über das bewegte Leben Spees, der mit seiner Schrift cautio criminalis maßgeblich am Ende des Hexenverfolgen in Deutschland beteiligt war.

Selbstverständlich war nach so einem Tag auch das ein oder andere „Bierchen“ erlaubt und so saß man in Raum Franziskus noch einige Stunden in gemütlicher Atmosphäre beisammen, um zu plaudern und sich näher kennenzulernen.

Am zweiten Tag stand dann nach dem Frühstück erst einmal Kultur auf dem Programm: Herr Keßler führte unsere neuen Studierenden durch den Altenberger Dom, der vor allem für seine gigantische Orgel bekannt ist. Leider kamen unsere Studierenden diesmal aufgrund von Bauarbeiten nicht in den Genuss, dem Klang dieser zu lauschen.

Neben der Vorstellung der zahlreichen Angebote unserer Schule haben die Einführungstage natürlich auch den Sinn und Zweck, dass sich unsere Neuen besser kennenlernen und zu einer Klassengemeinschaft zusammenwachsen. Und so stand an Tag zwei dann „Das Interview“ auf dem Programm. Bei dieser Methode werden sich jeweils zwei Studierende zugelost, die sich gegenseitig interviewen und dann gegenseitig vorstellen sollen. Bei der anschließenden Vorstellung kamen viele interessante Besonderheiten zu Tage und auch das ein oder andere Missverständnis musste – unter herzlichem Gelächter – aus dem Weg geräumt werden.

Nach dem Mittagsessen – diesmal stand Spaghetti Napoli auf dem Speiseplan – wurde es bei einem Gesprächskreis zum Thema Suchtprävention, geleitet von unserem ehemaligen Studierenden Herrn Wege, der jetzt als Sozialarbeiter für die Caritas tätig ist, noch einmal etwas ernster, bevor die neuen Studierenden dann Gelegenheit hatten, mit Studierenden höherer Semester über deren Erfahrungen am „Spee“ zu sprechen.

Zum Abschluss wurde dem Kuchenbüffet noch einmal kräftig zugesprochen, bevor sich dann alle gegen 16.00 Uhr zwar erschöpft aber auch mit vielen neuen Infos und Eindrücken auf den Heimweg machten.

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