22 | 03 | 2019

E1-Schulfahrt nach Altenberg am 7. bis 8. Februar

Erstsemestereinführungstage in Altenberg

von Jürgen Himmelsbach, Kursleitung: Claudia Linden

Am 7. Februar 2019 startet um 8 Uhr morgens vom Spee-Kolleg und von anderen Orten aus die Kursfahrt der E1 Richtung Altenberger Dom. Werden die Fahrgemeinschaften, die bereits am Vortag gebildet wurden, auch pünktlich eintreffen? Ja, sie tun es.  Gegen 9.30 Uhr sind die Studierenden der E-Phase in der Jugendbildungsstätte des Erzbistums Köln eingetroffen und können nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Keßler, bereits den Altenberger Dom besichtigen.

Besonderes Objekt hierin:  die Klais-Orgel, die vom Organist, Rolf Müller, mit einem Schätzwert von rund 10 Mio. € angegeben wird. Wäre dieses aus Bonn stammende handwerkliche Meisterstück nicht derartig solide ins Werk gesetzt und mit dem Dom verbaut, müsste wohl darum gebangt werden. Allerdings scheinen die 6300 Pfeifen, von denen die größte rund 15 Meter misst, bisher keine illegalen Annäherungsversuche motiviert zu haben. Rolf Müller bietet alternativ zu Kunstraubfantasien eine Führung durch[!] die Orgel an und gibt auch eine kleine und lautstarke Kostprobe, die vom veritablen musikalischen Verhalten des Instruments zeugt. Trotz dieser recht beeindruckenden Darstellung müssen wir doch mittlerweile registrieren, dass unsere Nasen und Füße bedenklich kalt geworden sind. Zeit für das warme Mittagessen!

Es folgt eine Kennenlern-Runde, in der die Studierenden aufgefordert sind, in Zweier-Gruppen gegenseitige Interviews durchzuführen, um die Ergebnisse im Anschluss der Gruppe zu präsentieren. Gefragt wird hier nach biographischen wie auch psychologisch-interessanten Erfahrungen, die in den verschiedenen Lebenswirklichkeiten gesammelt wurden. Wichtige Personen, die den eigenen Lebensweg beeinflusst haben, können hier genannt werden oder auch eigene Strategien zur Überwindung von Hindernissen u. a. 

Nach einer Kaffeepause erfolgen zwei Informationsveranstaltungen zu den Themen "Institutionelles Schutzkonzept" (Herr Keßler) und "Beratungsangebot am Spee-Kolleg" (Frau Ansorge). Und nach einer leckeren Abendmahlzeit steht der fast letzte Programmpunkt des Tages an: Educating Rita, ein Film aus dem Jahr 1983!  Wir dürfen Begeisterungsstürme annehmen; doch dann werden positive Stimmen laut: Nach erster Überwindung habe sich der Streifen doch als ein interessanter gezeigt. Aufatmen! Jetzt endlich darf auch etwas Kühles konsumiert werden. Der Franziskus-Saal steht bereit. 

Der Morgen des 8. Februars beginnt um 8.00 Uhr mit dem Frühstück. Es folgt ein Workshop zum Thema "Medienkompetenz und soziale Medien", geleitet durch Herrn Segin, der nicht umhin kommt, sich auch staunend von den Beiträgen der Studierenden über Foren und Social-Media-Plattformen zu zeigen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, mit ehemaligen Studierenden - und ohne Lehrkräfte - ein Gespräch zu führen und sich über alles Erdenkliche am Kolleg zu informieren.

Nach dem Mittagessen laufen wir zusammen durch den Märchenwald, der am Altenberger Dom beginnt. Eine Stunde verlieren wir uns ein wenig in der Natur entlang des märchenhaft-mäandernden Bachlaufs, der uns hinein und glücklicherweise auch wieder hinaus führt. Erfrischt und aktiviert geht's zurück. Wieder im Haus angekommen erfolgt die Vorstellung des Schulseelsorgers, Herr Pfarrer Dalhaus, der im Anschluss den Studierenden auch einige geistliche Worte und Gedanken in der neu erbauten Kapelle des Hauses offeriert und sie mit einem Segen verabschiedet.

Nun am späteren Nachmittag angekommen, es ist inzwischen 15.30 Uhr, werden die Studierenden nach einem letzten Kaffee-und-Kuchen-Aufgebot endgültig verabschiedet.

Zurück